Schau auf die Biene

Honig schmeckt je nach Jahreszeit, Landschaft und Blütenarten anders und zeichnet sich durch sein regionaltypisches Profil aus.

Marktchecks der Umweltorganisation Greenpeace im Frühjahr 2020 in Österreich haben ergeben, dass rund 80 Prozent des verkauften Honigs aus dem Ausland stammen. Davon ist bei gut 50 Prozent die Herkunft nicht nachvollziehbar. Zunehmend schwappt Honig aus China in den letzten Jahren nach Europa. EU-Analysen berichten leider auch immer wieder von gefälschten Honigproben.

Daher: Wer sich sicher sein will, kauft Honig regional, am besten in Bio-Qualität. Denn ein Glas Honig ist, aus den richtigen Quellen stammend, ein wahres Erlebnis. Neben Süßkraft punktet es vor allem mit Duft, toller Aromatik und viel Geschmack. Zu den Ergebnissen unserer kürzlichen Honigverkostung.

Und hier nun die Checkliste für den richtigen Honigkauf:

  • Honig aus einer einzigen Quelle ist besser als eine undefinierte Honigmischung. Vermeiden Sie Mischungen von "Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern".
  • Honig sollte aus einer bestimmten Region und von einem einzigen, regionalen Imker stammen.
  • Spezifische Honig- und Bio-Gütesiegel schaffen Sicherheit und Transparenz. In Österreich etwa das Gütesiegel des Österreichischen Imkerbundes. Nach strengen Kriterien wird hinsichtlich der Unversehrtheit und Naturbelassenheit geprüft. Der Honig muss frei von Verunreinigungen sein und darf einen artfremden Geruch oder Geschmack aufweisen.
  • Wer seinen Honig selbst machen will, dem bleibt nur mehr die Möglichkeit, unter die Imker zu gehen. Aber auch das ist möglich. Nähere Infos etwa unter: hektarnektar.com

Download PDF: Es summt so schön … am Weltbienentag!

zurück