Southern Saganaki

Zero Waste-Fall: Überreife, weiche Tomaten, Käse- sowie Kräuterreste

Zutaten:

  • Menge für zwölf Einmachgläser (Sturzgläser) zu jeweils 80 ml:
  • Olivenöl Extra Vergine zum Andünsten und Einfetten
  • 2 Händevoll Bio-Lauchgrün, fein geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, geschälten, klein gehackt (oder 2 EL Reste, die beim Zerdrücken in der Knoblauchpresse entstanden sind)
  • 500 g weiche oder überreife Tomaten, gewaschen, in Würfel geschnitten
  • 2 Händevoll Paprikareste, gewaschen, klein geschnitten
  • 4 frische Thai-Chilis (oder andere Lieblingschilis), entstielt, in Ringe geschnitten
  • unjodiertes Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • beliebige Kräuterreste, gewaschen, klein gehackt (Petersilie, Rosmarin, Thymian, Oregano, Schnittlauch, etc.)
  • 200 g Garnelen (MSC-Siegel oder auf Herkunft achten!)
  • diverse Käsereste (geeignet: Fetawürfelchen, geriebener Hartkäse)

Zubereitung.

  1. In einem Topf das Öl erhitzen, Lauchringe und Knoblauch darin andünsten. Tomaten und Paprika hinzugeben, Chiliringe beigeben und alles einige Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer, Kräuter einstreuen und umrühren. Das Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Garnelen kurz in heißem Wasser blanchieren und gut abtropfen lassen. Die Garnelen in die mit Olivenöl eingefetteten Sturzgläser verteilen. Nun das Gemüsesugo auf die Gläser aufteilen, sodass die Garnelen vollständig bedeckt sind. Mit dem Käse bestreuen und für etwa eine halbe Stunde im Ofen backen.
  3. Aus dem Rohr nehmen, kurz ruhen lassen, wenn gewünscht nochmals mit ein paar frischen Kräutern oben bestreuen und servieren.

Tipps für den optimalen Genuss.

  • Dieses im Ofen gratinierte Gericht erinnert an den Süden und schmeckt nach Sommer. Es ist einfach zuzubereiten, gesund und sehr geschmacksintensiv. Das Wort "Saganaki" stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Kupferpfännchen". Klassisch wird damit eine Scheibe gebackenen Fetas bezeichnet - eine beliebte Vorspeise in Griechenland. Aber auch Ofen-Gerichte, die mit selbigem überbacken und gratiniert wurden, erhalten das Beiwort "Saganaki".
  • Es kann jede Art, Sorte und Farbe von Tomaten verwendet werden. Selbst mit Tomatenstücken aus der Dose, sofern die frischen Zutaten fehlen, lässt sich das Rezept wunderbar zubereiten.
  • Was die Kräuter betrifft, darf nach Herzenslust experimentiert und kombiniert werden. Von Petersilie, Rosmarin, Thymian und Oregano für eine mediterrane Aromatik bis zu Dille, Schnittlauch oder Liebstöckel für eine hiesigere Note ist alles erlaubt.
  • Anstelle der Garnelen können andere Meeresfrüchte sowie Muscheln zur Hand genommen werden. Eine Variationsmöglichkeit ist auch übrig gebliebenes Hühnerfleisch zu verwenden. 

Ein letzter Praxistipp.

Serviert man das Southern Saganaki als Vorspeise oder Appetizer kann man dazu Fladen- oder Pitabrot genauso wie Baguette reichen, mit dem am Schluss das aromatische Sugo aufgedippt wird. Sieht man es als Hauptgericht vor, passen Butterreis, gebratene Kartoffelscheiben oder Salate, von einem knackigen, grünen Salat bis zu einem Griechischen Bauernsalat hervorragend dazu.
 

Sie möchten auch Kooperationspartner unserer Serie ZERO WASTE COOKING werden? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Anfrage an wanted@inthenameoffood.at und wir melden uns bei Ihnen mit den umweltfreundlichen  Möglichkeiten, wie wir diese Welt gemeinsam ein bisschen besser machen können.

zurück