Tasty Pickles

Zero Waste-Fall: Übrig gebliebenes Gemüse und Essigreste

Zutaten:
Menge für ein Einmachglas (Sturzglas) zu 580 ml:

  • Gemüsereste (etwa Stangensellerie, Paprika, Chilis u.ä.), geputzt
  • Knoblauchreste, geschält, klein geschnitten
  • frische Kräuter (etwa Dille, Petersilie, Koriander, Estragon u.ä.)
  • 280 ml Wasser
  • 120 ml Essig (etwa Weißwein,- Kräuter- oder Fruchtessige u.ä.)
  • Rohrzucker und Salz nach Geschmack
  • ganze Gewürze (etwa Weiße Senfkörner, Selleriesamen, Pimentkörner u.ä.)

Zubereitung.

  1. Das Gemüse zerkleinern, sodass es in das vorbereite Einmachglas passt und dekorativ einschlichten. Verwendet man etwa ganze Chilis, sollten diese entstielt und klein geschnitten werden. Oder man sticht mit einer Nadel oder einem Metallspieß zahlreiche Löcher ein, damit die Einlegeflüssigkeit dann in die Chilifrüchte eindringen kann.  Die Knoblauchreste im Glas verteilen. Kräuter entweder ganz lassen, nach Bedarf zerkleinern oder hacken, darüber streuen oder in die verbliebenen Ecken stecken. Alles beiseite stellen.
  2. In einem Topf das Wasser erhitzen. Sobald es kocht, Essig hineingießen, Zucker und Salz darin auflösen und vom Herd ziehen. Das Backrohr auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Nun die heiße Marinierflüssigkeit über das Einmachgut gießen (bis knapp unter dem Glasrand). Alles soll vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein; bei Bedarf mit Essig aufgießen. Mit sauberen Deckeln verschließen, die Gläser auf einem Backblech im Wasserbad im vorgeheizten Backrohr rund 15 Minuten pasteurisieren.

Tipps für den optimalen Genuss.

  • Das Eingemachte muss einige Tagen ruhen, bevor man es genießt, am besten sogar zwei oder drei Wochen. Idealer Ort: kein Sonnenlicht, trocken, normale Zimmertemperatur. Erst dann zeigen die Fermentation und das Aromatisieren mit den Gewürzen ihre Wirkung.
  • Sobald die Tasty Pickles genussfertig sind, sind sie eine ideale Beigabe zur pikanten Jause, zum Käseteller oder als Salatauflage.
  • Ist das Glas einmal geöffnet, sollte es bis zum nächsten Gebrauch im Kühlschrank gelagert werden. Rechtzeitig vor dem Servieren aber auf Zimmertemperatur bringen, damit sich alle Aromen schön entfalten können.

Noch ein paar Praxistipps.

  • Auf diese Art können viele andere Gemüsereste verarbeitet werden, zum Beispiel Karotten, Pastinaken, Knollensellerie, Zucchini, Feldgurken, Peterwurzen, frischer Ingwer und Kurkuma und so weiter.
  • Diverse Essigreste eignen sich allesamt für die Verarbeitung, egal ob Weiß- oder Rotweinessig, Kräuter- oder Fruchtessige, Reiswein und so weiter.
  • Sie haben verschiedene Gewürze im Küchenkästchen, die Sie sonst kaum verwenden? Dann nichts wie hinein mit ihnen ins Einmachglas. Da passen genauso Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Kreuzkümmelsaat, getrocknete Chilischoten, Rosmarinzweig, Currykraut und vieles mehr
  • Und wenn keine Zutatenreste zur Hand sind: Das Rezept lässt sich natürlich auch wunderbar mit ganzem Gemüse zubereiten.
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