Spoon Sweets

Zero Waste-Fall: Erdbeeren mit grünen Stellen oder überreife Erdbeeren

Unsere Kampfansage gegen Lebensmittelverschwendung heißt Zero Waste Cooking. In Kooperation mit Rex retten wir in diesen Rezepten nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern sorgen auch für Hochgenuss.

Zutaten:

  • Menge für drei bis vier Einmachgläser (Sturzgläser) zu 290 ml:
  • 1 kg Erdbeeren (grüne Stellen machen genauso wenig wie überreife), entstielt, gewaschen, halbiert
  • Saft von drei Zitronen
  • 1 kg feiner Rohrzucker
  • 450 ml Wasser

Zubereitung.

  1. Die Erdbeerhälften in eine große Schüssel geben und mit dem Zitronensaft beträufeln. Für etwa drei Stunden abgedeckt durchziehen lassen.
  2. Den Zucker und das Wasser in einen geräumigen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup wallend fünf Minuten kochen lassen. Dann die halbe Menge an Erdbeeren hinzufügen und für zehn Minuten köcheln, nötigenfalls oben den entstehenden Schaum abschöpfen. Den Topf vom Herd nehmen, mit einer Schöpfkelle die Erdbeeren herausheben und in einem Sieb über einer Schüssel gut abtropfen lassen.
  3. Den Topf mit dem Sirup auf den Herd zurückstellen und mit den restlichen Erdbeeren ebenso verfahren wie mit der ersten Hälfte. Schließlich den gesamten, aufgefangenen Sirup zur verbliebenen Flüssigkeit im Top hinzufügen und alles erneut aufkochen. Alle abgetropften Erdbeeren nun in den Topf geben und abschließend für fünf Minuten köcheln, damit die Früchte den Sirup nochmals bestmöglich aufnehmen können.
  4. Vom Herd ziehen, etwas abkühlen lassen, den Topf dabei gelegentlich schwenken und dann die Siruperdbeeren auf die Sturzgläser aufteilen. Vollständig abkühlen lassen und erst dann mit den sauberen Deckeln verschließen.
  5. Als traditionell südländisches Zeichen der Gastfreundschaft auf einem dekorativen Silberlöffel, ergänzt um ein Glas Wasser, servieren (siehe dazu bei den Tipps).

 

 Tipps für den optimalen Genuss.

  • Das Eingemachte sollte nun einige Tagen ruhen, eine kühle und trockene Lagerung ist zu empfehlen.
  • In Griechenland werden die Spoon Sweets Besuchern als Zeichen der Gastfreundschaft auf einem Löffel, daher der Name, gereicht. Parallel dazu wird ein Glas Wasser gereicht, das jedoch nicht zum Trinken, sondern zur "Ablage" des Löffels nach dem süßen Genuss gedacht ist.
  • Wer möchte, kann die Löffelsüßigkeiten auch im Kühlschrank aufbewahren, damit sie für einen späteren Genuss, wenn gewünscht mit Eis, zu Topfenstrudel oder Topfenknödeln, zu Frischkäse oder zu Wildfleisch (!) perfekt temperiert sind.
  • Ist ein Glas einmal geöffnet und wird nicht auf einmal konsumiert, sollte es bis zum nächsten Gebrauch unbedingt im Kühlschrank gelagert werden.

Ein letzter Praxistipp.

Auf die beschriebene Zubereitungsart können nach Herzenslust andere Obstsorten genauso wie Nüsse eingesetzt und fröhlich miteinander kombiniert werden. Perfekt auch, um gemischte Fruchtreste sinnvoll und äußerst geschmackvoll zu verwerten. Die persönliche Note bekommt eine Löffelsüßigkeit, wenn man das eine oder andere übrige Gewürz hineinstreut, zum Beispiel Zimtstange, Sternanis, Gewürznelke und dergleichen.

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